Entscheidungshilfen LASIK

Folgende Vorraussetzungen sollten im Allgemeinen bei möglichen Kandidaten für das LASIK-Verfahren vorliegen:

  • ein Mindestalter von 18 Jahren
  • keine Augenerkrankung
  • eine Fehlsichtigkeit im therapeutischen Bereich
  • keine ausschließenden Allgemeinerkrankungen (z.B. Diabetes oder Rheuma)
  • keine manifesten Augenerkrankungen
  • je nach Dicke der Hornhaut keine aktuellen Erkrankungen

Sie werden mit aller Wahrscheinlichkeit nach ein zufriedener und mit den Ergebnissen einer LASIK-Operation glücklicher Patient sein, wenn die meisten der folgenden Aussagen für sie zutreffen:

  • ich fühle mich behindert durch die Abhänigkeit von Brillengläsern
  • ich habe Probleme mit Kontaktlinsen oder es besteht eine Kontaktlinsenunverträglichkeit
  • ich bin sehr aktiv und fühle mich beim Sport und anderen Aktivitäten durch Sehhilfen behindert
  • ich denke, Brillen stehen mir nicht
  • ich habe Angst unter irgendwelchen Umständen meine Sehhilfe zu verlieren und dann hilflos zu sein
  • ausreichendes Sehen ohne Sehhilfe ist für mich wichtiger als perfektes Sehen mit Gläsern
  • ich wäre grundsätzlich zufrieden, wenn mein Sehen ohne Brille dramatisch gebessert würde, selbst wenn ich teilweise noch eine schwache Brille tragen müßte (z.B. beim Autofahren)
  • für mich ist es wichtig, sehr gut ohne Sehhilfe zurecht zu kommen
  • ich habe bessere berufliche Chancen, wenn mein Sehen ohne Brille besser wäre

Sie sind wahrscheinlich kein geeigneter Kandidat für einen LASIK-Eingriff, wenn eine oder mehrere der folgenden Aussagen auf sie zutreffen:

  • ich trage gerne eine Brille und würde mich ohne Brille nicht angezogen fühlen
  • ich habe keine Probleme mit meinen Kontaktlinsen, bei allen Aktivitäten geben sie mir eine ausreichende Sehleistung
  • ich stelle mich ungern auf eine neue Situation ein
  • ich bin Perfektionist und kleinste Abweichungen von meinen Vorstellungen stören mich
  • falls ich nach dem Eingriff immer noch eine minimale Sehhilfe bräuchte, wäre ich verzweifelt und würde dieses als Fehlschlag ansehen
  • der Eingriff würde für mich eine zu große finanzielle Belastung darstellen

Mögliche Komplikationen:

Wie bei jeder Operation sind Komplikationen nicht mit Sicherheit auszuschließen. Obwohl es sich um einen extrem risikoarmen Eingriff handelt, bei dem es mit den von uns verwendeten Geräten bei über einer Million Verfahren weltweit zu keinem Fall einer Erblindung gekommen ist, können folgende Komplikationen entstehen:

  • Infektion
  • zeitweilige oder ständige Über- oder Unterkorrektur
  • operativ induzierte Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)
  • Perforation (absolute Rarität)
  • Verschlechterung der Sehschärfe